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Warum für das Alter vorsorgen? Ein Weckruf an Dich

Für das Alter richtig vorzusorgen bedeutet für jeden etwas anderes: Die individuelle Strategie kann nicht auf Durchschnittswerten aufbauen. Währenddessen zeichnen sich aber Trends ab, die gerade hinsichtlich der Rentenansprüche für Sorgenfalten sorgen können – und zwar bevor sie da sein sollten. Deshalb sollte jede und jeder so früh wie möglich aktiv werden: Je früher, desto besser! Das ist in der Tat bares Geld am Lebensabend. In diesem Weckruf-Beitrag zeigen wir Dir das Warum auf: Für das Alter vorsorgen heißt die Augen aufzumachen!

Für das Alter vorsorgen: Warum das Thema so schwierig ist

Die Welt wird schneller, hektischer, unübersichtlicher. Da überrascht es nicht, dass es immer schwerer fällt, sich mit dem Thema zu befassen. Geschweige denn tatsächlich Initiative zu ergreifen und angemessen für das Alter vorzusorgen. Der Grund dafür liegt bereits in unserem eigenen Lebenslauf: Heute werden Jobs viel öfter gewechselt und der Arbeitgeber bleibt nur selten über längere Zeit der gleiche wie beim Berufseinstieg.

Warum das wichtig ist? Ein Beispiel: Diese Entwicklung fordert die an sich verlässliche Variante der betrieblichen Altersvorsorge vollkommen heraus. Im Jahr 2016 in Deutschland hatten immerhin 15,5 Millionen Verträge zur betrieblichen Altersvorsorge Bestand – Tendenz seit 2002 steigend. Zeitgleich hegt die breite Mehrheit überhaupt kein Interesse an diesem Weg, sich für das Alter abzusichern. Und das, obwohl Arbeitnehmer seit 2002 das gesetzliche Recht auf eine Entgeltumwandlung haben. Das heißt, über Anteile des Gehalts eine Betriebsrente aufzubauen, dabei Steuern zu sparen und vergleichsweise mühelos ein Polster anzulegen.

Der Durchschnitt schreckt ab

Eine weitere ernüchternde Zahl: Jeder sechste Erwerbstätige schiebt die Suche nach der richtigen Absicherung im Alter vor sich her. Der Weckruf sollte aber spätestens dann Wirkung zeigen, wenn man sich die durchschnittlichen Zahlen ansieht, und zwar hinsichtlich

  • Verdienst
  • Arbeitszeit im Leben
  • monatlicher Rentenanspruch, der sich daraus ergibt.

Denn das rein rechnerische Ergebnis des Durchschnitts – 1.100 Euro netto im Monat – reicht in den allermeisten Fällen nicht aus um den Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Diese Erkenntnis greift immer weiter um sich: Selbst die jährliche Umfrage zum Thema muss konstatieren, dass die Deutschen das Vertrauen in die Altersvorsorge verlieren. 2017 befürchteten 76 Prozent der Befragten, den Lebensstandard im Alter senken zu müssen. Dabei gilt, dass man gar nicht früh genug für das Alter vorsorgen kann.

Aktiv werden und selbst für das Alter vorsorgen!

Letztlich darf die Frage nicht lauten: „Warum für das Alter vorsorgen?“ Frag Dich bitte stattdessen, wie Du Deinen Lebensstandard selbst in die Hand nehmen kannst. Dazu solltest Du alle Varianten im Auge behalten. Nutze idealerweise sowohl staatlich geförderte als auch private Wege. Um möglichst effektiv für das Alter vorsorgen zu können gilt: Je früher, desto besser.

Um unmittelbar mit dieser Aufgabe zu beginnen, findest Du in diesen Beiträgen weitere Tipps:

 

(Coverbild: © Jeanette Dietl | fotolia.com)

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